Mediterrane Bäckersnacks

Informationen

Bäckersnacks

Mediterrane Teige, gebackene und belegte Snacks in Kooperation mit der Bundesakademie Weinheim

Robert Schorp, Fachlehrer und Bäckermeister der Bundesakademie in Weinheim wird Ihnen die Vielfalt der mediterranen Teigerzeugungsmöglichkeiten darlegen und daraus aufbauend zahlreiche Variationen gebackener, warmen Snacks präsentieren. Das Programm wird abgerundet durch mediterrane  elagvariationen präsentiert von Snackberaterin Michaela Kluge.

Datum & Ort: 

Mittwoch, 14. Mai 2014

BÄKO Österreich
Im Südpark 194
4030 Linz-Pichling

Uhrzeit: 

12:30 Uhr: Kaffee-Empfang

13:00 Uhr: Beginn Seminar

17:00 Uhr: voraussichtliches Ende

Anmeldung: 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir bis 7. Mai 2014 um Ihre Anmeldung per E-Mail office@baeko.at, beigelegtem Faxformular an +43 732 30 57 07 221 oder Telefon +43 732 30 57 07 117. Bestätigung der Anmeldung nur auf Wunsch.

Inhalt: 

MEDITERRANE TEIGE:

  • Pane Bianco
  • Pane Pecorino
  • Ananas-Curry-Stangen

MEDITERRANE GEBACKENE SNACKS:

  • Epli pikant
  • Fougasse
  • Foccacia
  • Bambinifladen

MEDITERRANE BELEGTE SNACKS:

  • Canapes a la lecker
  • Meditterane Brote und vieles mehr.

REFERENTEN

Robert Schorp, Fachlehrer Bundesakademie Weinheim, Bäckermeister, Konditormeister und Betriebswirt des Handwerks

Michaela Kluge, Verkaufsleiterin/Snackberaterin

 

Kosten: 

Die Kosten für dieses Seminar übernimmt die BÄKO.

Anmeldeformular

Reihenfolge

Nachbericht

Mediterrane Teige, gebackene und belegte Snacks
BÄKO Seminar Mediterrane Snacks

Am Mittwoch 14. Mai durften wir ca. 100 Teilnehmer zum Kooperationsseminar der BÄKO Österreich mit der Bundesakademie Weinheim begrüßen. Die erste Veranstaltung mit den deutschen Kollegen dieses Jahr hatte den Inhalt mediterrane Teige, gebackene und belegte Snacks. Fachlehrer der Bundesakademie, Bäckermeister, Konditormeister und Betriebswirt des Handwerks Robert Schorp und Verkaufsleiterin und Snackberaterin Michaela Kluge führten durch das Seminar.

Einleitend wies Dir. Franz Reischl darauf hin, dass der Snack Nummer 1 in Österreich immer noch die warme Leberkäsesemmel ist, es aber noch viel mehr Potenzial im Snackbereich steckt. Auch die mediterrane Schiene ist immer mehr im Kommen und die Kunden verlangen immer häufiger ein abwechslungsreiches Angebot.

Den Anfang machte Robert Schorp, er zeigte eine Vielfalt an Ideen für die mediterrane Teigerzeugung.

Er demonstrierte eindrucksvoll, wie man mit einem Pane Bianco Teig als Basis für viele verschiedene Varianten und Produkte wie Riesenbaguette, Focaccia, Eplis und vieles mehr herstellen kann. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn man kann aus diesen Teigen zahlreiche Variationen gebackener, warmen Snacks kreieren. Diese mit typisch mediterranen Zutaten wie zum Beispiel mit Kräutern, Olivenöl, Antipasti und raffinierten, schmackhaften Füllungen veredelt wurden. Weiters präsentierte Robert Schorp viele kleine Tricks für eine ansprechende Produktoptik in rationeller Herstellung, Saftigkeit, schöne Krume und einmaligen Geschmack.

„Es rechnet sich immer, wenn man seinen Produkten eine besondere Optik gibt und hochwertige Rohstoffe für den Geschmack einsetzt. Die Kunden schätzen das,“ so das Apell an die Teilnehmer von Robert Schorp. Durch tolle Produkte kann man sich ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. Wie auch durch die Groß- bzw. Langbrote, die kein Diskonter anbieten kann. Diese Brote haben durch die lange Backzeit und das große Volumen ein besonders intensives Aroma.

Ein weiterer wertvoller Tipp an die Teilnehmer lautet: Einzigartigkeit durch Einmaligkeit. Geben Sie Ihren selbst kreierten Produkte einen regionalem Bezug und heben Sie ab von der Massenware. Weiters unterstreicht das auch eigene Namenskreationen. Schaffen Sie einen bezeichnenden Namen, mit denen Kunden gleich etwas verbinden. Zum Beispiel bieten Sie einen scharf gewürzten Brotsnack mit Schafskäse unter den Namen „scharfer Grieche“ an oder benennen Sie einen Snack nach einem regionalen Sportclub. Robert Schorp forderte ebenfalls dazu auf, ungewöhnlich zu denken und bereits im Betrieb verwendete Rohstoffe neu für die Snackerzeugung einzusetzen.

Nach der Pause präsentierte Verkaufsleiterin und Snackberaterin Michaela Kluge mediterrane Belagvariationen, denen Sie unter anderem mit Chillifäden und Blüten eine besondere Optik verlieh. „Der Trend bei Snacks geht immer mehr zum „Fingerfood“ – kleine, ansprechende Happen, die man leicht von der Hand in den Mund befördern kann“, erläuterte Frau Kluge die Größe vieler Ihrer Kreationen. Wichtig für ein gelungenes Geschmackserlebnis ist der Genuss bis in jede Ecke. Bestreichen und belegen Sie Ihre Snacks bis an die Ränder.

Michaela Kluge betonte auch die Wichtigkeit bei der Verwendung und Auszeichnung von regionalen Produkten, da es den Kunden wichtig ist. Sie präsentierte eine Reihe von belegten und gefüllten Variationen die auch warm serviert werden können: Belegte und gefüllte Fladenbrote, Canapés, Wraps und Snacks im Glas. Nach wenigen Sekunden im Mikrowellen Heißluft Kombinationsgerät wie beispielsweise MerryChef oder kurzes toasten am Kontaktgriller schaffen Sie zusätzliche Vielfalt auf einfachen Weg.

Michaela Kluge regte das Publikum an, bereits im Betrieb verwendete Zutaten in Verbindung mit Snacks neu zu denken und einzuarbeiten. To Go-Sets einfach herzustellen oder mit Salat als kleine Mahlzeit im eigenen Betrieb anzubieten. Ein zuvor erstellter Snack-Belag-Plan erleichtert die Arbeit in den Filialen und garantiert neben einer kostenoptimalen Umsetzung eine gleichbleibende Qualität.

Für Frau Debora Molterer von der Bäckerei & Konditorei Molterer in Ybbsitz in Niederösterreich war das Seminar eine gelungene Anregung für die eigene Jausen-Herstellung. „Frisch zubereitete Snacks werden von unseren Kunden aus allen Schichten sehr gut angenommen. Wir haben unser Angebot dementsprechend angepasst und möchten es mit weiteren Produkten noch ausweiten.“

Die Rezepturen zu den Teigen, Ideen zu den Füllungen und Belag-Vorschläge wurden von den Referenten der Bundesakademie Weinheim den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. So hat jeder Kunde das ideale Werkzeug für die eigene Erzeugung mit bekommen. Wir wünschen viel Erfolg beim Umsetzten.

Die nächste Veranstaltung in Kooperation mit der Bundesakademie Weinheim im heurigen BÄKO Seminar Jahr wird das Stollenseminar am 30. September 2014 in Ihrer BÄKO Zentrale Linz. Nähere Details zum Seminar folgen rechtzeitig oder finden Sie auf www.baeko.at .