Lebensmittelkennzeichnung, aber richtig!

Informationen

Datum & Ort: 

23.04.2015, Linz

Uhrzeit: 

13:00 - 16:00 Uhr

Inhalt: 

Die BÄKO Österreich lädt Sie recht herzlich ein zum Seminar „Lebensmittelkennzeichnung, aber richtig“. Die Lebensmittelinformationsverordnung LMIV hat viele Bäcker und Konditoren bis zum Stichtag Ende 2014 in Atem gehalten. Deklarationsvorschriften für Produkte mussten umgesetzt und allergene Stoffe gekennzeichnet werden. Jetzt liegt die Herausforderung für Bäcker und Konditoren in der Integration der neuen Vorschriften im Produktionsalltag. In dieser praxisorientierten Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie häufig auftretende Schwierigkeiten mit der Deklaration bewältigen können und mittels Software effektiv den Vorschriften nachkommen können. Für die konkrete Umsetzung in der Praxis vermittelt das Seminar Know-how zum Druck von Etiketten und für den richtigen Umgang mit Spezifikationen. Zusätzlich gibt es einen Ausblick auf die kommende Nährwertdeklaration.

LMIV Rückblick & Ausblick

  • Bisherige Erfahrungen bei der Umsetzung der LMIV aus der Praxis
  • Häufige Fehler und Stolpersteine
  • Haftungen, Kommunikation mit dem Handel, Vereinstätigkeiten etc.
  • Ausblick Nährwertdeklaration Dezember 2016

Deklaration mit Softwareunterstützung

  • Vorteile der softwaregestützten Deklaration mit BackBüro®
  • Weitere Funktionen von BackBüro® zur effektiven Unterstützung im Betrieb 

Softwarelösungen für den Etikettendruck

  • Technische Rahmenbedingungen
  • Anforderungen an die Etiketten bezüglich Qualität und Einsatzgebiet
  • Standardgrößen und Individualgestaltung
  • Erstellung und Druck einer Etikette anhand von Beispieldaten
Kosten: 

Die Kosten für dieses Seminar übernimmt die BÄKO

Anmeldeformular

Reihenfolge

Nachbericht

Lebensmittelkennzeichnung aber richtig!

Die Lebensmittelinformationsverordnung LMIV hat viele Bäcker und Konditoren bis zum Stichtag Ende 2014 in Atem gehalten. Deklarationsvorschriften für Produkte mussten umgesetzt und allergene Stoffe gekennzeichnet werden. Dipl.-HLFL-Ing. Robert Mühlecker, von Beruf Lebensmitteltechnologe, ging in seiner Präsentation auf die aktuelle Situation und die Komplikationen in der Umsetzung ein.    

Das geltende Gesetz soll gewährleisten, dass die Lebensmittel sicher sind, die Herstellung nachvollziehbar ist und keine täuschenden Angaben über die Herkunft, die Wirkung und die Beschaffenheit eines Lebensmittels gemacht werden. Der Betrug und die Kriminalität der Lebensmittelwirtschaft unterbunden und entsprechend bestraft wird. Die damit verbundenen Maßnahmen sind nicht dazu da die Lebensmittelerzeuger zu verärgern, sondern sollen vielmehr die Endkonsumenten schützen. Mittlerweile leiden 5-8% der Kinder an Allergien und Unverträglichkeiten und die Tendenz ist steigend.

Bei dieser ersten Stufe der LMIV gab es einige Probleme in der Umsetzung. Die meisten basierten auf unzureichender Kommunikation der Details. So wurden zum Beispiel viel zu viele Informationen zu Produkten angefordert.

Mit der LMIV wurde die verpflichtende Allergenkennzeichnung auf die unverpackten Lebensmittel ausgedehnt. Mit 13.12.2016 folgt die verpflichtende Nährwertkennzeichnung als nächster Schritt in der LMIV. Anzugeben sind dann Brennwert und die Mengen an Fett, Gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz. Bei diesen sehr komplexen Auswertungen ist es hilfreich, wenn man auf eine Software zurückgreifen kann. Auch für diesen nächsten Abschnitt der LMIV ist die Software BackBüro der BÄKO ÖSTERREICH ausgerichtet und die Anwender können bereits jetzt schon die Nährwerte heraus lesen und die entsprechenden Etiketten drucken. Zu beachten ist, wenn man vor dem Stichtag 13.12.2016 die Nährwerte anführt, muss man dies auch beibehalten.

Für das richtige Gestalten der Etiketten wurde von Dipl.-HLFL-Ing. Robert Mühlecker und Mag. Michael Bartosch eine Erweiterungssoftware „TTSOFT“ entwickelt und im Rahmen des Seminars präsentiert. Anhand von Praxisbeispielen wurden der richtige Umgang mit Spezifikationen und der Druck von Etiketten demonstriert. Auch die individuellen Fragen der Teilnehmer konnte im Laufe des Nachmittags beantwortet werden.